Erfolgreicher Auftakt
Mit über 200 Teilnehmern, 4 interessanten Themenblöcken und vielen angeregten Diskussionen verzeichnet das 1. Nortec-Forum eine sehr positive Resonanz. Gut besucht waren das Symposium Einkauf und Logistik der Kühne School of Logistics und der VDMA-Workshop, zwei Veranstaltungen, die auch im Rahmen der NORTEC Fachmesse regelmäßig stattfinden. Ebenfalls auf großes Interesse stieß Dr.-Ing Jürgen Böhm mit seinem Impuls-Vortrag, in dem er über mittelständische Industriecluster als Wachstums-Chancen referierte.
Netzwerk als Chance nutzen
Auf die Frage „Was bringen diese vielen Netzwerke?“, wurde als wichtiger Punkt immer wieder der persönliche Kontakt genannt. „Geschäfte macht man nur, wenn man sich kennt“, glaubt Lars Reeder, Inhaber von Hein & Oetting Feinwerktechnik. Und „man kennt sich nur, wenn man sich besucht“ ergänzte Unternehmer Joachim H. Hoedtke. Qualifizierung gehört ebenfalls dazu. Betriebsübergreifende Ausbildungen können genutzt werden, um Nachwuchskräften auch in Bereichen, die im eigenen Unternehmen nicht zur Verfügung stehen, das notwendige Know-how zu vermitteln. Denn „Kombinatorik“, verschiedene Verfahren und Prozesse miteinander verknüpfen zu können und umfangreiche Materialkenntnisse zu haben, das sei ein großer Wettbewerbsvorteil in Deutschland. Die Duale Ausbildung biete hier besondere Chancen. Dr. Andreas Daniel vom Werkzeugbauer Leimbach berichtete von „Cluster-Meetings“ in Hessen als Beispiel für erfolgreiches Netzwerken. Dort würden sich Synergie-Effekte ergeben und beim gemeinsamen Materialeinkauf entstehen z.T. erhebliche Einsparungen durch entsprechende Mengenrabatte.
Weniger Konkurrenzdenken
Die Kunden bräuchten zunehmend Problemlösungen, für die sich klassische Zulieferbetriebe mit anderen zusammentun müssten. Das Teil aus einer Hand zu bekommen, spare nicht nur Zeit, sondern auch einigen Aufwand für Dokumentation usw. Angst, dem Konkurrenten zuviel Unternehmens-Know-how preiszugeben, bräuchte dabei niemand zu haben. Im Gegenteil, argumentierte eine Teilnehmerin, die Unternehmen würden dadurch gezwungen, ihr Leistungsprofil klarer darzustellen. Eine stärkere Abgrenzung hebe die einzelnen Kernkompetenzen stärker hervor und würde besser wahrgenommen und auch eher erinnert werden.
Die auf dem 1. Nortec-Forum ermittelten Themen sollen auf dem nächsten Treffen der „Hamburger Initiative“ im März/April vertieft und ergänzt werden. Wer Interesse an einer Teilnahme hat, wird gebeten, sich mit Prof. Hans-Jürgen Dräger in Verbindung zu setzen. E-mail: draeger@rztb.haw-hamburg.de.
Auftragsfertiger müssen sich mehr zeigen
„Der Norden hat ein großes Potential“, attestierte Prof. Dräger, Mitbegründer der Fachmesse NORTEC, in einer Podiumsrunde den Unternehmen der Metropolregion und forderte sie auf, „ihre Leistungen sichtbarer zu machen“. Die Diskussion unter Leitung der Verlegerin Jasmin Missler war Auftakt der „Hamburger Initiative“ und sollte klären, inwieweit klein- und mittelständische Auftragsfertiger eine eigene Lobby brauchen. Netzwerk als Chance nutzen
Auf die Frage „Was bringen diese vielen Netzwerke?“, wurde als wichtiger Punkt immer wieder der persönliche Kontakt genannt. „Geschäfte macht man nur, wenn man sich kennt“, glaubt Lars Reeder, Inhaber von Hein & Oetting Feinwerktechnik. Und „man kennt sich nur, wenn man sich besucht“ ergänzte Unternehmer Joachim H. Hoedtke. Qualifizierung gehört ebenfalls dazu. Betriebsübergreifende Ausbildungen können genutzt werden, um Nachwuchskräften auch in Bereichen, die im eigenen Unternehmen nicht zur Verfügung stehen, das notwendige Know-how zu vermitteln. Denn „Kombinatorik“, verschiedene Verfahren und Prozesse miteinander verknüpfen zu können und umfangreiche Materialkenntnisse zu haben, das sei ein großer Wettbewerbsvorteil in Deutschland. Die Duale Ausbildung biete hier besondere Chancen. Dr. Andreas Daniel vom Werkzeugbauer Leimbach berichtete von „Cluster-Meetings“ in Hessen als Beispiel für erfolgreiches Netzwerken. Dort würden sich Synergie-Effekte ergeben und beim gemeinsamen Materialeinkauf entstehen z.T. erhebliche Einsparungen durch entsprechende Mengenrabatte.
Weniger Konkurrenzdenken
Die Kunden bräuchten zunehmend Problemlösungen, für die sich klassische Zulieferbetriebe mit anderen zusammentun müssten. Das Teil aus einer Hand zu bekommen, spare nicht nur Zeit, sondern auch einigen Aufwand für Dokumentation usw. Angst, dem Konkurrenten zuviel Unternehmens-Know-how preiszugeben, bräuchte dabei niemand zu haben. Im Gegenteil, argumentierte eine Teilnehmerin, die Unternehmen würden dadurch gezwungen, ihr Leistungsprofil klarer darzustellen. Eine stärkere Abgrenzung hebe die einzelnen Kernkompetenzen stärker hervor und würde besser wahrgenommen und auch eher erinnert werden.
Die auf dem 1. Nortec-Forum ermittelten Themen sollen auf dem nächsten Treffen der „Hamburger Initiative“ im März/April vertieft und ergänzt werden. Wer Interesse an einer Teilnahme hat, wird gebeten, sich mit Prof. Hans-Jürgen Dräger in Verbindung zu setzen. E-mail: draeger@rztb.haw-hamburg.de.
NORTEC-Forum c/o Hamburg-Messe

















































